nach der Schröder/Schwarzer/Feminismus-Debatte >>

"Den Begriff "Feminismus" auf breiter Basis wieder positiv aufzuladen und zu einer sinn- und identifikationsstiftenden Spiegelfläche zu machen, von der gesellschaftlicher Fortschritt ausgeht und von dem die Menschen profitieren, die von den Errungenschaften der Gleichstellung bislang nicht zu spüren bekommen haben, wird schwierig. Als Netzthema jedoch, wo Frauen und Männer unabhängig von Quotendruck kommerzieller Medien diskursiv streiten können, anstatt reflexartig zu beißen, ist der Begriff nicht verbrannt. Denn in der offenen Kultur des digitalen Austausches geht es tatsächlich wieder um Dialog, um echte Kritik und neue Gedanken. "Der Feminismus 2.0 hat endlich begonnen", da er geteilt wird - und niemandem mehr allein gehört."

... schreibe ich hier >>


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11/07/2010

Mein Papa fragt via sms, mein Bruder habe ihm (ich vermute am Telefon) gesagt, er habe bei Facebook gelesen - über mich. Ich schicke nun das eigens gemalte Fax-Formular zurück und kreuze an: It's complicated wäre für das ganze Leben die richtige Default-Einstellung.

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Who cares if we don't know each other's last name
All I know is that I'm smittin with your pictures
wishing you would feel the same

New Friend Request, Gym Class Heroes















So sieht der Herbst in Kreuzberg aus. Aus diesem Grund und weiteren anderen suche ich am liebsten dort oder in einem anderen Kiez mit Blick auf den Park und das Leben eine Wohnung für mich, meine Sommersprossen und dieses Blog. Also, her damit.

Den Text zu den Bildern gibt es heute bei der FAZ: über die Liebe in Zeiten der Statusmeldung.

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... und da ich dieses Blog immer noch vernachlässige hier die Links zu den letzten beiden Texten bei der FAZ, Sexismus-Kritik inklusive >>


[…] "The Social Network", die Verfilmung der Gründungsphase von Facebook, wirft Frauen zurück aus der Rolle der Denkerinnen in das leere Dasein geldgeiler Groupies und Trophäen. Die Salon.com-Autorin Tracy Clark-Flory zitiert in ihrem Bericht über Reaktionen von Programmiererinnen auf den Film eine Kollegin: "Man gewinnt den Eindruck, keine Frau habe jemals eine Zeile Code geschrieben oder in einem High-Tech-Unternehmen gearbeitet." […]


[…] Ein besonders waghalsiger Autor bei "The European" sieht einen der Gründe einer "Epidemie der Fettleibigkeit" bei einer eigentlich erfreulichen Entwicklung "mehr Frauen auf dem Arbeitsmarkt". Doch woher sollen diese Frauen, die unerhörter Weise Kind und Ehemann nicht mehr mit Selbstgekochtem beglücken, die Zeit nehmen, sich über das Internetportal der Verbracherzentralen einen Überblick über die guten und die schlechten Fertigerichte zu verschaffen? Und während der Sprössling im Garten mit Papa Ball spielen will, lädt dieser statt dessen ein Bild von verzuckerter Fruchtmasse ins Netz. […]


Morgen gibt es dann ein Geschenkpapier zum 10. Geburtstag des Altpapiers.

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