In einem neuen Beitrag für die FAZ rege ich mich darüber auf, dass die Professionalisierung des Online-Wahlkampfes mit so wenig Engagement angegangen wird und zudem fehlende Diversität in Wahlkampf-Teams nicht erfolgreich darin sein kann, die gewünschten Zielgruppen zu erreichen. Maßgeblich geht es darum, ob der Erfolg von Barack Obama insbesondere bei den Frauen* ein Beispiel für den deutschen Wahlkampf sein könnte. Die FAZ-Kommentatoren ziehen es leider vor, sich über den Begriff "Schlampe" aufzuregen, da sie die Stoßrichtung der "Rock the Slut-Vote"-Kampagnen entweder nicht verstehen oder verstehen wollen. Über Kommentare zum FAZ-Text freu ich mich daher. Mich interessiert nämlich - ganz unabhängig von eurem Geschlecht - welche Themen im nächsten Jahr für euch wahlentscheidend sein werden.

Labels: , , ,

6 Comments:
Anonymous Anonym said...
Hello, I believe your site might be having web browser compatibility problems.
Whenever I take a look at your web site in Safari, it looks fine however, when opening in Internet Explorer, it's got some overlapping issues. I simply wanted to provide you with a quick heads up! Apart from that, fantastic blog!
My weblog ... free iphone

Anonymous Anonym said...
I needed to thank you for this wonderful read!! I absolutely loved every little bit of it.
I have got you book-marked to look at new stuff you
post…
Check out my webpage amber leaf

Anonymous Anonym said...
Keep this going please, great job!
Also see my website > amber leaf

Anonymous Anonym said...
Hi my family member! I want to say that this article is amazing, great written and include almost all significant infos.
I'd like to see more posts like this .
Also visit my webpage ... old holborn aromatic

Anonymous Anonym said...
Unquestionably consider that that you said.
Your favorite justification appeared to be on the internet the easiest thing to understand of.
I say to you, I certainly get irked even as people think about worries that they plainly don't realize about. You controlled to hit the nail upon the top and defined out the whole thing with no need side effect , other folks could take a signal. Will likely be again to get more. Thank you
My web-site www.yourtobaccosstore.com

Anonymous Lukas Bergheim said...
#Partner dritter Klasse

Wählt Edward Snowden Angela Merkel ab?

Merkel hat es zwar mit #Neuland vor einigen Wochen zu einem kleinen Online-Lacher gebracht. Aber das allein hat aus zwei Gründen wohl keine anhaltende, tragende Bedeutung für den Wahlkampf (gehabt):
- Erstens ist die Äußerung zu ambivalent und alles andere als naiv. (Welches Wissen verbirgt sie?)
- Zweitens zeigt sich erneut, dass der Online-Diskurs für große Teile der Bevölkerung in Deutschland vielleicht tatsächlich fernes #Neuland ist (auch insofern ist die Wortwahl nicht ungeschickt).
Man muss also konstatieren, das die Mittel der politischen Diskussion nicht auf der Höhe des Gegenstands der Diskussion sind. Dabei hat das Thema ja sicherlich erhebliches politisches Potential und könnte zahlreiche Wähler mobilisieren.

Jetzt könnte sich das durch den neuen SPIEGEL und das Diktum vom #Partner dritter Klasse ändern.
- Der SPIEGEL (und die Wiedergabe in anderen Medien) wird weit größere Teile der Wähler erreichen.
- Mit #Partner dritter Klasse lässt sich noch viel besser Stimmung machen als mit #Neuland.

Wer wird davon profitieren?
- Wer kann ad hoc eine konturierte Position präsentieren, die nicht bloß auf die Herausforderungen des #Neulands verweist?
- Setzt Steinbrück auf eine deutliche Positionierung und Abgrenzung? Kann das glaubwürdig gelingen, auch vor dem Hintergrund früherer Ämter und Politik?
- Profitiert allein (die wohl unumstritten glaubwürdige) Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und mit ihr die FDP? Rettet das am Ende die Regierung Merkel?

Es ist ja nach den Enthüllungen der vergangenen Wochen gut möglich, dass der SPIEGEL noch weitere Dokumente zugespielt bekommt oder schon hat: Bekommt der Wahlkampf hiermit doch noch ein brisantes Thema?

Womöglich werden also die Kommunikationsmittel der letzten zwei Jahrzehnte nicht Instrument, sondern Gegenstand des Wahlkampfs in Deutschland.